Die beiden messen etwas anderes. Deshalb kann man das eine locker schaffen und das andere komplett verfehlen.
„5 am Tag“ zählt Portionen Obst und Gemüse. Es geht um die Menge.
„30 Pflanzen pro Woche“ zählt Sorten. Fünf Äpfel sind eine Pflanze. Es geht um Vielfalt. Außerdem ist das Netz weiter gespannt: Vollkorngetreide, Nüsse, Samen, Kräuter und Gewürze zählen alle mit, und die spielen bei „5 am Tag“ kaum eine Rolle.
Ein schnelles Beispiel
Montag: Porridge mit Banane, mittags ein Käsebrötchen mit Tomate, abends Spaghetti mit Tomatensoße, Zwiebeln und Knoblauch.
Nach Portionen sind das ungefähr drei. Nach Pflanzen sind es Hafer, Banane, Weizen, Tomate, Zwiebel und Knoblauch. Sechs. Iss diesen Speiseplan jeden Tag, und am Sonntagabend stehst du immer noch bei sechs.
Genau das macht die Wochenzählung sichtbar. Eine Woche kann nach Portionen gut aussehen und trotzdem ziemlich eintönig sein.
Beides geht
Die zwei sind keine Konkurrenten. Manche nehmen „5 am Tag“ als tägliche Gewohnheit und die Pflanzenzählung als wöchentlichen Vielfalts-Check.
Eating30 übernimmt nur den zweiten Teil. Es gibt dort keine Portionen, Gramm oder Kalorien, nur die Zahl der verschiedenen Pflanzen seit Beginn deiner Woche und ihre Farben.
Eating30 ist eine App für iPhone und Android, die zählt, wie viele verschiedene Pflanzen du pro Woche isst. Das Ziel sind 30. Das Zählen selbst ist kostenlos. Die App hilft dir bei einer Gewohnheit und ersetzt keine medizinische Beratung.
Zähl deine Pflanzen mit Eating30
Tippe die Pflanzen an, die du gegessen hast, und sieh zu, wie sich deine Woche bis 30 füllt.